Was Dr. Ulrich Blaschke antreibt

„Nürnberg ist für mich die perfekte Mischung aus Großstadt und vertrauter Nähe“, schwärmt Dr. Ulrich Blaschke, Stadtrat seit 2014, von seiner Heimatstadt. Der 41-jährige Rechtsanwalt ist in Zabo aufgewachsen und nach seiner Studienzeit in Würzburg dorthin zurückgekehrt. Sein Stadtteil am Tiergarten ist für ihn einfach lebenswert: „Wir haben einen gewachsenen Stadtteil mit Lokalen und Einkaufsmöglichkeiten, mit ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen, die für viel Leben im Stadtteil sorgen. Wir sind einerseits im Grünen und andererseits ganz schnell in der Stadt“, sagt er.

Etwas anderes als ein Leben in der Großstadt kann sich Blaschke sowieso nicht vorstellen. Urbanes Leben ruht für ihn auf zwei Säulen: Zum einen auf einer fortschrittlich eingestellten Bürgerschaft und zum anderen auf vielen öffentlichen Angeboten, die das Leben erleichtern und abwechslungsreich machen. 

Kultur für alle

In seiner Freizeit ist dem passionierten Opern-, Theater- und Konzertgänger besonders das Musik- und Kulturangebot in der Stadt wichtig. Kultur für Alle ohne Teilhabebarrieren ist für ihn ein wichtiges Ziel wie beim Klassik Open Air und dem Bardentreffen. „Überhaupt muss eine Großstadt wie Nürnberg leistungsfähig sein für ihre Bürger. Deshalb gehören das Klinikum, die N-ERGIE, die VAG, die städtischen Bäder und auch die kommunale Wohnungsbaugesellschaft für mich zwingend weiterhin in die öffentliche Hand“, betont der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion. 

Bezahlbares Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Stadt, Bildungs- und Kulturangebote wie Museen und Tiergarten sowie Treffpunkte und grüne Oasen als Erholungsräume sind für ihn weitere wesentliche Erfolgsfaktoren für ein glückliches Leben in der Stadt. Und noch etwas ist dem sicherheitspolitischen Sprecher wichtig: „Die Menschen müssen sich immer frei und sicher fühlen können.“ 

Thorsten Brehm, der OB Kandidat der SPD Nürnberg beim Sommerempfang
Thorsten Brehm bei der Jahreshauptversammlung der SPD Nürnberg

Sozialer Zusammenhalt

Nicht alles kann die Stadtverwaltung alleine schaffen. Für Vieles braucht sie eine Partnerschaft mit anderen Behörden, z.B. der Polizei, oder mit privaten Initiativen, seien es Unternehmen, Arbeitgeber, Vereine mit ihren Ehrenamtlichen oder lokale Wohnungsbaugenossenschaften. Eine der wichtigsten Aufgaben des Stadtrates ist in seinen Augen, diese Beiträge der verschiedensten Beteiligten zu einem großen Ganzen zusammen zu führen, zu einem toleranten, lebendigen und guten Miteinander in der Stadt. 

Der soziale Zusammenhalt ist Ulrich Blaschke generell sehr wichtig. Für den Vorsitzenden der Fluglärmschutzkommission ist z.B. auch die Umwelt- und Klimapolitik eine soziale Aufgabe. Lärm und Abgase belasten die Schwachen am meisten, und Verbesserungen in der Stadt müssen da anfangen, wo es am meisten zu tun gibt und am meisten Menschen profitieren. 

Demokratie lebt vom Mitmachen

Insgesamt wünscht sich Ulrich Blaschke eine Stadtgesellschaft, die auf guter Nachbarschaft, wechselseitigem Respekt und freundlichem Umgang miteinander beruht. Deshalb engagiert er sich für die Gleichberechtigung queerer Lebensformen und ist im Ehrenamt für soziale Organisationen tätig, zum Beispiel als Vorsitzender der AWO in Zabo oder als Mitglied im Kreisvorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes Nürnberg-Fürth. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Wenn Menschen für Menschen einstehen, dann wird’s für Alle einfacher und schöner, in Zabo wie in der gesamten Stadt“, ist Blaschke überzeugt.

Wissenswertes

KONTAKT

Falterstraße 2
90480 Nürnberg
Tel. 0179 7544333
brehm2020.de/ulrich.blaschke
ub@spd-nuernberg.de

WERDEGANG

Jahrgang: 1978
Beruf:
Rechtsanwalt
Sachgebiete:
Sicherheit, Wirtschaft, Kultur
Ortsverein:
Zabo
Aktivitäten und Mitgliedschaften:

  • ASB Nürnberg (Vorstand)
  • AWO Zabo (Vorsitzender)
  • Vorstadtverein Zabo
  • Vorstadtverein Gleißhammer/ St. Peter
  •  Pfarrei St. Stefan
  • Tiergartenfreunde
  • Freunde der Nürnberger Symphoniker
  • Fliederlich u.v.a.
ZIELE UND FORDERUNGEN
  • Mehr Investitionen für eine sichere und saubere Stadt
  • Keine Privatisierungen städtischer Unternehmen
  • Kultur für Alle Bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen
  • 365-Euro-Jahresticket für Nürnbergs Busse und Bahnen